Am Tag des Kaffees einen Blick ins Samocca

Der Kaffee macht etwas mit unserem Herzen – im Café Samocca auf jeden Fall. Integrativ, inklusiv und herzlich: Diese Eigenschaften führen uns in die Neue Mitte Fürth und paaren sich mit dem herrlich aromatischen Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen. Immer der Nase nach endet die Spur in dem gemütlichen Café Samocca. Pünktlich zu dem Tag des Kaffees zeigen wir euch einen Ort, der zum Entspannen einlädt und an dem man erstklassigen Kaffee genießen kann.

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Es ist Montagmorgen, halb neun. Noch ist das Café für Besucher geschlossen, aber innen tut sich schon Einiges: Die Mitarbeiter schlüpfen in ihre Dienstkleidung. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Handicap zusammen. Einige Aufgaben müssen noch erledigt werden, bevor die ersten Gäste kommen. Eine Checkliste zeigt, was alles zu tun ist: Alle Stühle aufstellen, die Tische schön herrichten. Darauf folgt die morgendliche Teambesprechung. Wie geht es den Mitarbeitern? Was steht heute an? Welche großen Reservierungen sind gebucht? Dann kann es losgehen. Alle legen die Hände aufeinander und rufen laut „SAMOCCA!!“. Schon strömen die ersten Gäste in das Café.

Man würde meinen, jetzt folgt Hektik – das große Gewusel, wie man es aus der Gastronomie kennt. Doch nicht hier. Es ist ein Ort zum Genießen und Runterkommen. Das strahlt auch das ganze Team aus.

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Samocca – eine Abkürzung für Samariterstiftung und Mocca, das im Zeichen der beruflichen Rehabilitation und Integration Arbeitsplätze für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung schafft. Was gibt Kaffee noch außer Entspannung und Genuss? Empowerment! Das ist auch eins der Leitziele von der Behindertenarbeit im Samocca. Außerdem Selbstbestimmung, Inklusion, Integration und der Normalisierungsgedanke. Die Menschen mit Behinderung sollen so viel wie möglich eigenständig machen, wobei ihnen pädagogische Mitarbeiter zur Seite stehen.  Ziel ist es, die Strukturen und Ansprüche so anzupassen, dass sämtliche Aufgaben von jedem erledigt werden können. Das Team der Pädagogen versucht auf alle Fähigkeiten einzugehen und diese optimal in die Arbeitsabläufe einzubauen.

Die Idee hinter der Eröffnung des Franchise-Cafés in der Neuen Mitte Fürth kam von den Dambacher Werkstätten der Lebenshilfe Fürth e.V., um Menschen mit Handicap auch den Weg in den Dienstleistungssektor zu ermöglichen.

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Auf 15 Stellenangebote gab es gleich 35 Interessierte. Auch die Kunden fühlen sich hier wohl – die Herzlichkeit des Teams ist einfach ansteckend. Das Café hat sich schnell in der Neuen Mitte Fürth etabliert, denn neben dem liebenswürdigen Team überzeugt auch der Kaffee. Das Samocca bietet die beste verfügbare Qualitätsstufe von Rohkaffee, der auch an der New Yorker Börse gehandelt wird. Das Besondere ist die schonende Röstung und langsame Zubereitung, in der sich das von uns allen geliebte Aroma erst richtig entfalten kann.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kommt Montag bis Samstag zwischen neun und 19 Uhr im Samocca in der Neuen Mitte Fürth vorbei.

Am Tag des Kaffees haben wir die Empfehlung des Teams für Euch: Die Kaffeebohnen „Monsooned Malabar AA“ aus Indien. Sie sind dem Monsunregen ausgesetzt, der die unerwünschte Säure wegspült. Wer auch Zuhause den Samocca-Moment genießen möchte, kann die Bohnen sogar unverpackt und in kleinen Probiergrößen zu 50 Gramm kaufen.

 

 

 

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